Schlafende

Es träumen dich
die ins Flüstern
gewehten Medeen,
im Muttermark
schlafende,
Kinder,
die im Wind verblühten.

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2 Antworten zu Schlafende

  1. rotebastardin schreibt:

    Zu:fällig aufgeschlagen, vor wenigen Minuten, Seite 280, wie passend, wie konsistent(!):

    „Die Verkündigung bleibt im Bereich der Sprache. Sie geht aus von der Erscheinung, trägt sie in den Bauch der Frau hinein, um dem Wort einen Leib aus Fleisch und Blut zu geben. Wer schreibt, empfängt den Erzengel, den äußersten Rand des Phänomens, wo dieses mit dem äußersten Rand des Sprechens verschmilzt und dann den Raum mit etwas anderem als Wind zu füllen versucht. Es konzipiert, es braucht einen Bauch, es sucht eine Frau. Ein Wunder, wenn es ihm gelingt, und Weihnachtsfreude auf dem ganzen Erdenrund.
    Alles hängst also vom Bauch ab, alles hängt von dieser Frau ab. Wer schreibt, der streitet sich mit dem Wind, falls sie nicht kommt.“
    (Michel Serres. Die fünf Sinne.)

    Siehe auch: Von Drachen.

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  2. rotebastardin schreibt:

    Eine Sprache weitergeben:

    Vom Fliegen.

    Vom Erinnern.

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