Monatsarchiv: November 2015

Bei den groben Steinen

Mit einem Abbild der Welt auf meinen Lidern legte ich eine Weile zu den groben Steinen mich, mich einmal nicht mehr zu fragen: Wann, Mensch, bist du endlich deiner Stimme, einem anderen Menschen Wort? Wann, Mensch, bist du mit allen … Weiterlesen

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Orte

Es gibt einen Zwischenraum, getragen von 8 Spinnenbeinen. Er bewegt sich hinter Zeitlupen. Zu langsam für ein menschliches Auge ihn zu erfassen. Zu schnell der Raum, in den es gewohnt ist zu blicken. Begehbar nur durch einen Steg, an dem … Weiterlesen

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Koeppen ohne Nazis

Langsam wieder den Romanen sich annähern… und da fiel mir buchstäblich Ulrich Peltzers Die Sünden der Faulheit in die Hände. Gekauft hatte ich es schon, bevor Peltzer als heißer Kandidat für den Buchpreis gehandelt wurde: ein klassischer Titelkauf, denn ich … Weiterlesen

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Nigredo

Lähmung. Unfähigkeit, lange Texte zu lesen, geschweige denn zu schreiben. Ich halte mich an Aiga (mir sehr nahe) & Hybris (mir sehr fern): Eine Flamme im Wasser, die dennoch nicht erlischt! (habe ich hier einmal gelesen.) Das könnte trösten. Könnte. … Weiterlesen

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engel archai

blutsteinern ragen dir schmerzhaft zwei flügel aus schorf in dieses wunde gebilde welt, seit anbeginn, seit du liebst, so schmerzlich ihnen, taub aus deinem rücken, seit du versuchst ihr antlitz zu schauen. warum? seit du versuchst ihre sprache zu verstehen. … Weiterlesen

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Das hölzerne Pferd und die Phantastik

(noch ohne 1. Stock) Im Mondenschein lief ich die Dorfstraße entlang. Lief bis an ihr Ende. War wieder hier. Sprang über den Zaun neben dem Eingang, lief durchs Rosenbeet und streunte über den Hof. Abermals, die zwei großen Holzflügeltüren hölzernen … Weiterlesen

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Kein Märchen heute. Nur die Neige Nacht

Überrumpelt, die Hex‘, ihr Körper taubengrau, liegt unter einer Eibe. Der Hahn ist tot, das Gras ist schwarz, rückst keinem mehr zu Leibe: jubelte Hänsel, jubelte Gretel. Da war es dann ganz still im Walde. So tranken beide bang noch … Weiterlesen

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