Hölzerne Torflügel:

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Nein, doch nicht. Keine Orchidee. Viel besser! Bilder. Erinnerungen. Teilweise Originale.
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4 Antworten zu Hölzerne Torflügel:

  1. schwarzertd schreibt:

    Ach, schön! Solches Besinnen auf die Vergangenheit ist gut. Manchmal wundert man sich, was man erkennt, wenn man erkennt, woher man kommt (oder einmal kam).
    Dennoch: Mit Blick auf Bild 4 und 5 fällt es schwer, das Gender-Stereotyp zu ignorieren…

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  2. rotebastardin schreibt:

    Ist für mich mehr als nur Rückbesinnung. Eine Erinnerungshilfe. Und solange sich kein Zeittor auftut, durch das ich zurückgehen kann, diesen Hof, das alles zu erhalten, wird das auch so bleiben. Denn eigentlich war ich auf diesen Ort immer besinnt. Als einzige in der ganzen Familie. Das würde natürlich mein jetziges Jetzt hops nehmen. Vermutlich auch das Schreiben. Ja. Ganz sicher. Das sind auch noch Bilder, oder?! Nicht das, was man heute… usw.

    Gender. Ja nö, ach was! Wer im Sattel von Phlegma sitzt, so nenne ich das hölzerne Pferd, der weiß es zu schätzen. Ist ein magisches Pferd. Ein Fetisch. Ach, ich suche ein anderes Wort. Nicht Fetisch. So ähnlich aber. Viel interessanter aber finde ich mittlerweile die Gestalt links in der Mauer auf Bild Nr. 3. Hat was von Nosferatu.

    Sei nicht so listern! Bist du listern? Hat meine E. mir die Tage beigebracht. Listern wie listig. Bilder und Wortgeschenke. Wunderbar.

    Ansonsten gilt für mich seit ein paar Jahren schon: Schenk´ mir nix! Freue mich bei dir zu sein.

    Wünsche Ihnen und Ihren Liebsten wundervolle Tage.

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    • schwarzertd schreibt:

      Liebe Bastardin,

      na, so wundervoll sind die Tage nicht. Darüber, wenn ich kann, einmal mehr in „Druckschwarz“.
      Aber Tage des Erinnerns, auch des Gedenkens wider Willen. Das aber wichtig ist, weil erst dadurch sich (für mich sehr überraschend) herausschält, wie rasant die letzten paar Jahrzehnte so ziemlich alles verändert haben, was vorher von Dauer war. Nicht nur die Fotografie hat (zusammen mix dem „ph“) Tiefenschärfe eingebüßt, die man durch Pixelhäufung ersetzen zu können glaubt. Auch anderes. Diese nun Ihre Photos scheinen zwei, vielleicht teils drei Generationen vor der Ihren entstanden zu sein. Die Welt, deren Ausschnitte wir da sehen, sah drei Generationen vor diesen Photos auch ungefähr so aus, und auch drei Generationen davor. –– Aber heute? Alles ganz anders, und auf eine Weise, an die damals (und vordamals und vorvordamals) noch nicht einmal zu denken war! Sie aber können es noch beschwören, wie es und was es einmal war.

      „Phlegma“ scheint mir allerdings ein zu träger Name für ein so unternehmungslustiges Rößlein.

      Und ja: Bild 3 taugte schon auf den ersten Blick und erst recht dann auf den zweiten für einen haar-auf-gänsehaut-sträubenden Gruselfilm (und das bitte ich nicht auf die abgebildeten Personen zu beziehen: es ist die, nun ja: Stimmung).

      –– Man spürt, dass die Raunächte da sind. Hüten oder mützen Sie sich! (Ich, zumindest, werde Vorkehrungen treffen müssen.)

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  3. rotebastardin schreibt:

    Ja, bitte mehr. Aber ich hoffe die kommenden Tage werden für Sie gelöster sein. Leichter. Der Blick: in Richtung Büsche der Zukunft.

    Mmh, das ph ist schön. Sollte man nicht verloren gehen lassen. Eher noch diesem üppigen f phrönen, z.B. so:

    Phahrrad. Phreude. Phön. Phinger. Phrau. Pheder. Phlachs. Phurie. Phenster. Phuß. Phrost. Pheinstrumpfhose.

    Gruselfilm. Dachte ich mir auch. Grusel gibt´s ja manchmal auch in Privatwänden. Eigentlich zumeist in diesen.

    Und es stimmt, drei Generationen sind zu sehen. Ich war da noch nicht. Bin auf keinem dieser Bilder. Mich gibt’s nicht in diesem Briefmarkenphormat. Schade eigentlich. Mir gefällt das sehr.

    Vielleicht ist es in unseren Zellen angelegt, dass wir Zeit, je älter wir werden, als schneller phortrauschend wahrnehmen. Kommt mir jedenfalls so vor. Aber vielleicht gehen wir nur schneller durch sie. Denn ersteres wäre irgendwie an Ort und Stelle verbleibend. Altern auf einem Phleck. Nur die Welt herum ändert sich.

    Meine dritte Mutter, die, die die Buben stemmt, lebte sie noch, sie wäre vielleicht begeistert oder auch völlig entrüstet, wenn sie wüsste, dass ich mein Hirn ins Netz gebe. Zumindest Teile davon. Vieles ist überhaupt nicht zumutbar. Niemandem außer mir. Habe mir überlegt noch ein eigens dafür eingerichtetes Weblog anzuschaffen.

    Entrüsten. Auch ein Wort. Das blüht phast den nackten Phrieden nach, wenn man in eine Richtung denkt.

    Phlegma. Ganz genau! Man bleibt auf einem Phleck und ist trotzdem woanders. Jeder Dichter, Schriftsteller klebt doch praktisch lange Strecken auf irgendeinem wieauchimmer gearteten Vierbeiner.
    Bewegen die sich überhaupt? Wiedemauchsei: Kaufe mir Diktiergerät.

    Vorkehrungen? Wegen der Nächte?

    Habe Hut. Habe Mütze. Habe mich. Jeder hat irgendetwas.
    (Verzeihung, habe ein bisschen was getrunken.)

    Und es phreut mich sehr, Sie auch im nächsten Jahr hier lesen zu dürfen.

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