Zeit

Mit Händen
Stunden
Tage
Wochen berühren
Leben finden wahrnehmen
beim Lieben
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4 Antworten zu Zeit

  1. Aikmaier schreibt:

    Warum bis Du nicht beim „finden“ geblieben?

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  2. rotebastardin schreibt:

    Ich mag auch finden.

    Leben wahrnehmen aber bedeutet viel mehr: Leben mit den Sinnen zu erfahren : ich nehme es wahr: bemerke es. Als auch: ich lasse es sich dadurch ereignen / vollziehen. Im Sinne von: Ich nehme die Möglichkeit wahr und packe sie beim Schopf (: und soeben ist Kairos an mir vorbei …). Alles im Ergebnis wiederum: finden (allerdings bewusst).

    (fürwahr: wahrhaftig: in der Tat. Sehe mal davon ab, das auch noch hier einzubauen. Gehört für mich aber mitbedacht. Mit Bedacht. Sorgsam befühlt.)

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    • Aikmaier schreibt:

      Also Du argumentierst über die Bedeutung. Da hätte ich Einwände: „wahrnehmen“ ist zunächst einmal ein passiver Vorgang. Ich kann die Hauswand vor meinem Fenster, den Baum im Garten, den Sitznachbarn im Zug wahrnehmen. Aber das war’s dann auch. Im „finden“ werde ich aktiver, eigne ich mir etwas an: finde es als etwas für mich; finde es vielleicht sogar wieder.
      Außerdem gefiel mir die ersten Fassung formal besser:
      „Leben finden
      beim Lieben“
      Das hat so eine gelungene x-förmige Symmetrie und funktioniert rhythmisch auch besser als „wahrnehmen“.
      Und drittens: „finden“ ist gewissermaßen eine Steigerung von „berühren“, weil es nun mit Erkennen einhergeht. „Wahrnehmen“ wäre gegenüber berühren aber ein Rückschritt: vom Anfassen zum ‚bloßen‘ angucken.

      Kurzum: Für mich ist die erste Fassung die stärkere!

      A.

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  3. rotebastardin schreibt:

    Ich stimme dir zu. Es liegt wohl daran, dass ich eine ganz eigene Auseinandersetzung mit dem Wort wahrnehmen habe. Trotz der verschiedenen Lesarten von Leben wahrnehmen, ist finden stärker. Es beinhaltet alles, was ich zum Verb wahrnehmen geschrieben habe.

    Auch: Leben finden = Zeit finden, bedenkt man den Titel. Ist doch insgesamt eine kurze und poetische Definition von Zeit, das Gedicht.

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