cheir

Meine Hand, wie versehentlich gespalten am Glas,
wollten sie mir wieder schließen,
ich sah ihnen dabei zu hin und wusste: das ist ganz und gar unmöglich,
schreibe ich und lese: Blut
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7 Antworten zu cheir

  1. rotebastardin schreibt:

    lu (schrieb an anderer Stelle): bei ‘cheir’ – sorry – würde ich schreiben :
    ich sah nochmal hin als “ich sah ihnen dabei zu”

    das wäre für mich irgendwie schlüssiger oder so.

    sorry – bin nicht zum kritisieren hier

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  2. rotebastardin schreibt:

    Denke auch hierüber nach: wie versehentlich

    Das kann man lesen als Absicht: Hoppla! Ja, vielleicht sogar im Sinne eines Kontrollwahns. Das aber meine ich nicht. Ich meine: versehentlich passiert: aber: ist kein Zufall. Vielleicht streichen. Weiß noch nicht. Oder eben beides.

    Cheir. cheirurgía. Hand: arbeit: Hand: werk.
    Hand: auch als Gerät (z.B. beim Schreiben). Eine Spaltung. Eine Wahrnahme.
    Schmerz wahrgenommen.

    ich sah nochmal hin

    Ja. Womöglich übernehme ich es. Warum aber nochmal?

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  3. lu schreibt:

    oje, ja bitte die zwei von coot hier löschen bittebitte. und eigentlich meinen ganzen coot usw kram bei ’so‘ – da wollte ich ( sober ) nichts dazugeschrieben haben, das ’so‘ ist doch irgendwie perfekt.
    ( tut mir leid, wich wollte dir keine „löschaufgaben“ gestellt haben, oje )

    ja – ein „nochmal“ ist regelrecht unlogisch wobei „gespalten am glas“ mich echt ans lange überlegen bringt ( also das kann ich gerne nur metaphorisch nehmen ) vielleicht „nochmal“ so als füllwörtchen für mich irgendwie ( ichgefühlsbezogen ) aus rhythmischen gründen ( auf die schnelle )

    mehr kann ich nicht sagen . ich könnte es so lesen : es ist ganz und gar unmöglich die ganze hand an glas zu spalten ( ja, gar versehentlich, naja dünne schwere glasscheibe saust fallbeilartig versehentlich drauf ohne grossen handmatsch zu verursachen, hm , naja präzise r also die ecke einer grossen platte aus vertikaler gestellt, gehobenheit runter und zack ) – es ist ganz und gar unmöglich, die gepaltene hand zu schliessen ( nicht wieder chirurgisch zusammen zu flicken – hm, lässt sich in gänze wohl schwer sagen ) – zur faust zu ballen ( schliessen ) zu schliessen auf die schnelle ohne nähen undoder chirurgie.

    es ist ein gedicht ( ich muss es nicht physikalisch verstehen wollen )

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  4. lu schreibt:

    ich glaub ich habs auf die schnelle – also ich würde das „sie“ nicht nochmal ( als ein „ihnen“ ) irgendwie wiederholen.

    also jetzt könntest du doch auch noch den direkt vorlaufenden salat von mir mitlöschen ?

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  5. rotebastardin schreibt:

    Nein, das sollte man nicht nur physikalisch lesen.

    ich sah ihnen dabei zu (beobachtend, passiv, kann man sogar fast teilnahmslos lesen)
    ich sah (nochmal) hin (fokussierend)

    Ich warte noch einen Tag, habe aber die Tendenz deinen Vorschlag zu übernehmen.

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  6. !bad)(ass schreibt:

    genau an dem blut bin ich arschloch geworden, bastardin

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  7. coal schreibt:

    ya – ich wurde auf aussehen gecastet, letztlich sah ich genauso scheisse aus wie meine nie realisierten musikalischen ideen.

    ich war kein freund von kommerzialität.

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