Den Bach hinunter

Nie wollte ich durch alle Zeit mich memorieren,
meinen Körper zum alten Eisen zählen lassen.
Statt in den Cyberspace, tief in Erde fallen.
Müde sein.
Lieben und schlafen.
Träumen und denken.
Kommen und gehen.
Not haben, sich zu beflügeln.
Nutzen und Benutzung.
Gebrauch.
Mir wie auch den Dingen künftig fest an die Tulpe zu packen.
Zu stark das aberwitzige Gefühl von grünen Fäustchen hinter den Ohren,
die mir aufgehen wie duftende Blüten.
Oszillierendes zwischen Himmel und Hölle.
Sich weiterhin niemals sattsehen können an jenen, die bereits aufgegangen,
wie die des Plumtrees, dem nun die Äpfel- und Kirschbäume folgen,
der schon ganz weiß hinter dem Haus, mir die violetten Popöchen verspricht.
Kann und will ich nicht anders, als dir die Stirn wie die Brust zu bieten,
noch vor dem Tag,
Hahn um Hahn
Gefahr zu laufen, sich Leben als Spreißel unter die Haut zu ziehen,
solange wir den Bach noch mit Beinen hintuntergehen.
Oder mit Rollstühlen. Alternd. Zu einer Musik, die wir dem Kosmos abtrotzen.
Als Mammals. Zur Poesie fähige. Mit einer Eselin, die auf den Namen Liebe hört.
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