Archiv der Kategorie: Poeme

Den Bach hinunter

Nie wollte ich durch alle Zeit mich memorieren, meinen Körper zum alten Eisen zählen lassen. Statt in den Cyberspace, tief in Erde fallen. Müde sein. Lieben und schlafen. Träumen und denken. Kommen und gehen. Not haben, sich zu beflügeln. Nutzen … Weiterlesen

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Nicht

Ich öffne meine Hände Du tust sie mir zu Ich öffne meine Hände Du schließt sie mir wieder Meine Hände Ich öffne meine Hände nicht

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Schlafende

Es träumen dich die ins Flüstern gewehten Medeen, im Muttermark schlafende, Kinder, die im Wind verblühten.

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So oft ist Versehr

So oft ist Versehr. So oft, dass ich annehme, die Welt sei ein Raum, so dicht von Rosen durchwachsen, dass sie mir mit ihren Dornen stets das Fleisch öffnen. So ist das für Dichter, sagt ein Dichter.

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Oz

In den Schuhen der Hexe des Westens: hab sie mitgenommen am Wegrand, wie sie unter dem Haus herausragten, ich konnte nicht widerstehen. Sie tanzen und tanzen, und tanzen durch die Nacht. Mir schwindelt von tausend Dingen, von einem unscheinbaren Leuchten. … Weiterlesen

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Daphne

Manchmal Wurzeln Das Haar Manchmal Rinde Das Gefühl Manchmal Blätter Die Organe Das Rauschen Manchmal Äste Die Arme Das Knarzen Der Wille zu dir Manchmal wie Harz Das Blut Die Möse Der Schwanz Das Aufbrechen der Borke

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Stechhafer, Kitzelhafer

Wieso sticht dich der Hafer, willst du nicht riechen, nicht schwitzen, nicht lallen? Du schmeckst nicht nach dir. Komm her! Wo ich bin, da kitzelt der Hafer. Ich rieche, ich schwitze, ich lalle. Schmecke nach mir.

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